Zum Inhalt springen
1 Min. Lesezeit Externe Rezensionen

Aktuelle Bücher und (externe) Rezensionen (Mai / Juni 2026)

Hinweise auf Rezensionen u.a. der neuen Bücher von Francis Fukuyama, Philip Manow, Nick Srnicek und Fabian Butollo (wird noch ergänzt).

Der Denker vom (oft etwas verkürzt interpretierten) "Ende der Geschichte" hat wieder ein neues Buch vorgelegt: "Der letzte Mensch. Wohin steuert die Welt?". Rezensiert hat es u.a. Jens Balzer im Deutschlandfunk. "Bedenkenswert" findet Balzer - bei aller sonstigen Kritik - Fukuymas Entwurf einer konservativen Staatsphilosophie, die den liberal-demokratischen Staat ebenso gegen seine libertären wie gegen seine autoritären Verächter verteidige. "Keine andere Gesellschaftsform, so Fukuyama, ermögliche es den Menschen wie diese, Anerkennung füreinander und Respekt voreinander zur Grundlage des politischen Handelns zu machen. So möchte man dieses am Ende doch lesenswerte Buch als erstes all jenen Konservativen in die Hand geben, die gegenwärtig immer mehr Sympathie für antiliberale Positionen entwickeln."

Im Zuge der Diskussion über gesellschaftliche Konfliktlinien und die liberale Demokratie sorgt das neue Buch "Spaltungslinien. Europas Parteiensysteme und die Dekonsolidierung des Nationalstaats" von Philip Manow für einigen Zündstoff. Kritisch besprochen wird es u.a. von Floris Biskamp auf dem Portal für Politikwissenschaft und im Podcast Wohlstand für alle (Spotify-Link).

Das neue Buch des bekannten Kritikers eines "digitalen Kapitalismus," Nick Srnicek, heißt: "Silicon Empires. The Fight for the Future of AI". Daniel Schneiß rezensiert es auf soziopolis.de

Aus einer arbeitssoziologischen Perspektive blick Florian Botollo auf digitalen Technologien und ihre Auswirkungen in seinem Buch "Das knappe Gut Arbeit". Rezensionen finden sich u.a. auf Deutschlandfunk Kultur und im "Andruck"-Podcast des Deutschlandfunks.

(...)